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Hier mal ein Bericht in dem Golem Mitarbeiter das Spiel testen durfen.
Wer Operation Flashpoint kennt, wird sich wieder über lange andauernde, herausfordernde Missionen freuen können. Die Einsätze sollen im fertigen Spiel zwischen 45 und 60 Minuten dauern, wenn der Spieler auf Nebenmissionen verzichtet; sonst verdoppelt sich die Spielzeit. Das war auch schon in der Previewfassung sichtbar. Ebenfalls erkennbar war der Umstand, dass es nicht nur eine Lösung des militärischen Problems gibt. Wenn der Spieler etwa gepanzerte Fahrzeuge nicht schützen kann oder will, müssen die anschließend ohne diese Unterstützung auskommen. Die Mission ist damit nicht verloren, wird aber deutlich schwerer.
Wechselnde Tageszeiten prägen das Kampffeld
Die beiden Demolevels waren noch nicht im endgültigen Zustand - allerdings haben die Entwickler noch Zeit, denn Operation Flashpoint 2 soll erst im Oktober 2009 erscheinen. Die hier gezeigten Screenshots geben diesen rohen Zustand nicht wieder, sondern eher den Idealzustand mit vermutlich sehr hohen Einstellungen, die wir mit der Vorversion nicht erreichen konnten. Trotzdem: Besonders beeindruckend waren die verschiedenen Farbtöne, die je nach Tageszeit das Spielfeld prägen.
Operation Flashpoint 2 arbeitet mit verkürzten Tagen. Wer will, kann auch die Nacht abwarten, sofern die Mission keine Zeitvorgaben enthält. Eklatante Grafikfehler der modifizierten Ego-Engine, die Codemasters auch in Colin McRae Dirt und Grid einsetzt, waren zumindest nicht auszumachen. An einigen Stellen gab es nur Probleme mit der Schärfe des Bildes und dem Sound, der derzeit noch neu aufgenommen wird.
Einen ebenfalls guten Eindruck hinterlässt das Schadenssystem. Der Spieler kann weiterhin durch einen einzigen Schuss getötet werden, wenn er in 3D-Shooter-Manier auf eine Stellung zustürmt, ohne die Deckung der Landschaft oder brennender Wracks auszunutzen. Geht der Spieler hingegen überlegt vor, sind die Verletzungen weniger gravierend. Aber auch dann muss er aufpassen: Wer einen Beintreffer abbekommt, muss zunächst einmal dafür sorgen, dass er kein Blut mehr verliert. Das ist der einzige Lebensbalken, der sich in schwierigen Einstellungen nicht wieder füllt. Das heißt im Zweifelsfall: im getroffenen Zustand Deckung suchen, Medkit rausholen - und hoffen, dass die Wunde geschlossen wird, bevor der Spieler verblutet. Danach ist es aber beispielsweise nicht mehr möglich zu rennen. So ein Treffer hat also dauerhafte Auswirkungen.
Obwohl die Missionen nicht fehlerfrei waren, war das Spielerlebnis schon sehr viel weniger frustbehaftet als der als Betaversion in den Handel gekommene inoffizielle Nachfolger Armed Assault und dessen Nachfolger. Der KI gelang es während des Anspielens jedenfalls nicht, durch Rauch oder massive Deckenkonstruktionen gezielte Kopfschüsse zu platzieren.
Wer sich schon im ersten Teil vor acht Jahren alleine und mit klopfendem Herzen in einem Gebüsch versteckt hat, während um ihn herum gepanzerte Fahrzeuge auf der Jagd sind, wohl wissend, dass der letzte Checkpoint eine gute halbe Stunde entfernt ist, wird dieses Gefühl wohl auch in Operation Flashpoint 2 bekommen können. Für Operation-Flashpoint-Fans bietet auch der zweite Teil sehr schwierige Einstellungen an, bei denen der Spieler fast ohne optische Hilfen, etwa Markierungen von Feinden, auskommen muss.
So hier nun der Link zur offiziellen Homepage von Codemaster:
www.codemasters.de/flashpoint |